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Strandurlaub auf den Kanaren - welche Insel passt?

Helle Naturstrände, gepflegte Hotelstrände, ruhige Buchten oder Wellen für Surfer: die Kanaren decken sehr unterschiedliche Strandtypen ab. Hier eine ehrliche Einordnung, welche Insel zu welchem Anspruch passt.

Sonniger Sandstrand mit türkisem Atlantikwasser und Vulkanklippen auf den Kanaren

Kurz gesagt: Strandurlaub auf den Kanaren

Für klassischen Strandurlaub sind Fuerteventura, Gran Canaria-Süd, Teneriffa-Süd und Lanzarote die naheliegenden Inseln. La Palma, La Gomera und El Hierro sind landschaftlich beeindruckend, aber nicht für reinen Badeurlaub gedacht.

Ideal für

Sonnen- und Badeurlauber, Familien, Pauschalreisende, Langzeiturlauber im Winterhalbjahr.

Beste Inseln

Fuerteventura (Naturstrände), Gran Canaria-Süd (Vielfalt), Teneriffa-Süd (Komfort), Lanzarote (Papagayo).

Weniger ideal

La Palma, La Gomera, El Hierro: wenig klassischer Badeurlaub, dunkler Lavasand, schmale Buchten.

Wichtigste Empfehlung

Erst Strandtyp klären (Natur vs. Hotelstrand, Sand vs. Lavasand, ruhig vs. windig), dann Insel wählen.

Welche Insel für welchen Strandtyp?

InselEignungStärkeEinschränkungBeste Orte
Fuerteventurasehr gutLange, helle NatursträndeOft windig, wenig SchattenSotavento, Cofete, Corralejo
Gran Canariasehr gutStrandvielfalt von Dünen bis BuchtStark bebaute HauptsträndeMaspalomas, Meloneras, Amadores
TeneriffagutKomfort, gepflegte HotelsträndeViele Strände aufgeschüttetCosta Adeje, Las Vistas, Las Teresitas
LanzarotegutPapagayo-Buchten, klares WasserFamara ist Surf-, kein BadestrandPapagayo, Playa Blanca, Puerto del Carmen
La Graciosagut, aber kleinEinsame, helle Strände, autofreiSehr kleine Insel, wenig HotelsLas Conchas, La Francesa
La PalmaeingeschränktLavasand-Buchten, ruhigWenig klassische SträndePuerto Naos, Tazacorte
La GomeraeingeschränktRuhige Buchten in Valle Gran ReySchmale Strände, kein Massenbade-ZielValle Gran Rey, Playa de Santiago
El Hierronur NatursträndeNaturpools, TauchenKaum SandsträndeLa Maceta, Tacorón

Die wichtigsten Strände im Überblick

  • Sotavento (Fuerteventura): kilometerlanger, heller Naturstrand mit Lagune. Top für Spaziergänge und Wassersport, weniger für klassisches Liegen-Hotel-Setup.
  • Cofete (Fuerteventura): spektakulär einsam an der Westküste, nur per Schotterpiste erreichbar. Baden wegen Strömung mit Vorsicht.
  • Playa de Maspalomas (Gran Canaria): Dünen, FKK-Bereiche, lange Promenade.
  • Amadores (Gran Canaria): geschützte Bucht, sehr ruhig, ideal für kleine Kinder.
  • Playa del Duque und Las Vistas (Teneriffa): gepflegte Hotelstrände im Süden, gute Infrastruktur.
  • Playa de las Teresitas (Teneriffa-Nord): heller Sahara-Sand, geschützt, lokaler als der Süden.
  • Papagayo-Buchten (Lanzarote): mehrere kleine, türkisfarbene Buchten, Naturpark, mit Auto oder Boot erreichbar.
  • Las Conchas (La Graciosa): einer der schönsten Naturstrände der Kanaren, mit Blick auf Montaña Clara.

Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • Sehr unterschiedliche Strandtypen auf engem Raum
  • Ganzjährig milde Wassertemperaturen (18-23 Grad)
  • Gut ausgebaute Hotelorte mit kompletter Infrastruktur
  • Familienfreundliche Buchten auf mehreren Inseln
  • Direktflüge ab DACH das ganze Jahr
Nachteile
  • Viele Hauptstrände sind dicht bebaut
  • An Naturstränden oft Wind und wenig Schatten
  • Wassertemperatur im Winter spürbar kühler als am Mittelmeer im Sommer
  • Schwarzer Lavasand wird in der Mittagssonne sehr heiß
  • Bekannte Strände in Hochsaison voll

Strandorte im Detail

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Häufige Fragen

Wenn das Kriterium heller, feiner Sand und kilometerlange Naturstrände sind, liegt Fuerteventura klar vorn (Sotavento, Cofete, Corralejo). Wer mehr Infrastruktur am Strand möchte, ist auf Gran Canaria (Maspalomas, Meloneras) oder Teneriffa-Süd (Costa Adeje) besser aufgehoben. Lanzarote punktet mit der Papagayo-Bucht.